Auch in unserem Gemeindehaus sammeln wir Briefmarken für Bethel.

„Italien, Frankreich, Deutschland“, sagt Mechthild Nickel und holt blitzschnell eine Briefmarke nach der anderen aus einem großen Album. In der Briefmarkenstelle Bethel sortiert sie die gespendeten Sammlungen neu.

 

Konrad Adenauer und John F. Kennedy – Mechthild Nickel kennt sie alle. Im Laufe der Jahre ist sie so manchem politischen Kopf begegnet und hat viel von der Welt gesehen. „Diese Briefmarke stammt aus Tobago, diese hier aus Australien“, erklärt sie. Ein kurzer prüfender Blick genügt, um die Briefmarken im richtigen Fach einzuordnen. „Die abgestempelten Briefmarken aus Deutschland kommen in dieses Fach und die abgestempelten aus dem Ausland in das darunter“, sagt die 50-Jährige und deutet auf zwei der sechs Fächer auf ihrem Arbeitstisch.  Mechthild Nickel fühlt sich wohl an ihrem Arbeitsplatz.

 

Seit über 15 Jahren ist sie in der Briefmarkenstelle Bethel tätig. In der Briefmarkenstelle Bethel werden gespendete Postwertzeichen ausgeschnitten, sortiert und verpackt.

 

Die gelernte Milchwirtschaftliche Assistentin hatte mit 21 Jahren einen schweren Unfall. Aufgrund der Kopfverletzungen konnte sie ihren Beruf nicht mehr ausüben. Sie ist froh, in der Briefmarkenstelle arbeiten zu können.