Was für ein Vertrauen

Vertrauen in das Leben.
Vertrauen zu Gott.

Woher kommt das Vertrauen?
Für das Leben.
Für den Glauben. 

Vertrauen ist eine Kraft, die uns tragen kann. Vor allem in Gemeinschaft.
Und gleichzeitig ist Vertrauen etwas sehr Verletzliches. Vertrauen ist stark und gleichzeitig beschützenswert.  

Dargestellt im Motiv des Kirchentags: der Luftballon als Symbol für das Vertrauen – eine Kraft, die uns tragen kann – die aber auch verletzlich ist. Und die im Verbund noch stärker ist – als Zusammenschluss, im Bild der Luftballon-Strauß zeigt die verschiedenen Facetten wie Familie, Freunde oder Gott. Das Vertrauen ist so stark, dass es einen Menschen trägt. Der Einzelne kann sich an dieser Kraft festhalten. Wenn er will. Er muss zupacken und – natürlich – selbst Vertrauen aufbringen. Wem vertraue ich? 

Wird Vertrauen gefasst, entfaltet sich die Kraft, die aufrichten und herausziehen kann – nach oben, hoch hinaus, raus aus dem was uns tagtäglich im Alltag entgegenkommt: Angst, Zweifel, Hass, Gewalt und Unsicherheit. Heraus aus dem Gefühl der Resignation, der Hilf- und Hoffnungslosigkeit.

Beweist der Mensch Vertrauen, indem er es greift, das Vertrauen,  kann es ihn beflügeln. Und er ist damit selbst ein mutmachendes Beispiel: Seht her, ich vertraue, ich agiere, ich glaube – und das trägt mich, das macht mich stark. 
Das mutmachende Bild lädt fröhlich ein mitzumachen, sich auf den Weg zu machen zum Fest des Glaubens, sich mit Hunderttausenden im Sommer 2019 in Dortmund zu treffen und gemeinsam ein Zeichen der Zuversicht und des Vertrauens in die Welt zu senden: Was für ein Vertrauen.

Ihre/Eure Heike Steinfeld
Heike Steinfeld ist Mitglied unseres Presbyteriums