Liebe*r Leser*in,

haben Sie einen schönen Sommer verbracht?

Sind Sie in den Urlaub gefahren oder haben Sie die Hattinger Umgebung erkundet?

Oder hat Corona alles überschattet, was Sie geplant und worauf Sie sich gefreut haben?

Vielleicht sind Sie in Sorge um die eigene Gesundheit oder die von nahestehenden Menschen oder Sie müssen von Kurzarbeitergeld leben?

Seit 5 Monaten tragen wir Maske und halten Abstand. Auch ein wohltuendes "In-den-Arm-nehmen" verkneifen wir uns möglichst. In unserer Gemeinde lag das Leben in den letzten Monaten brach; keine Gottesdienste, keine wöchentlichen Gruppenveranstaltungen, kein Mittags-Treff, keine Feste...

Seit Mai können wir gemeinsam Gottesdienst feiern - wenn auch mit Einschränkungen und Hygienekonzept, aber doch in vertrauter Weise und mit persönlichem Kontakt auf Abstand. Wir werden hoffentlich schrittweise wieder zu etwas mehr Normalität in unserer Kirchengemeinde finden dürfen.

Mir kommt die diesjährige Jahreslosung in den Sinn "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Markus 9,24). Ein Hilferuf eines verzweifelten Vaters an Jesus, der den kranken Sohn heilen soll.

Auch in unsicheren und schweren Zeiten können wir darauf vertrauen, dass Gott uns beschützt. Auch wenn wir zweifeln, uns kraftlos fühlen und die Situation nicht mehr ertragen, können wir immer wieder um Gottes Hilfe für uns und unsere Probleme bitten.

Diese Zuversicht wünsche ich Ihnen und mir - unabhängig davon, wann der Impfstoff kommt oder wie sich die Corona-Zahlen entwickeln und was sich noch in unserem Leben ereignet und uns begegnet.

 

Bleiben Sie zuversichtlich und behütet!

 

Ihre/Eure Petra Rösler

 

Petra Rösler ist Presbyterin in unserer Gemeinde